Eigenes Vorhaben, im Aufbau
Nalu AI
Eine Entscheidungsplattform für Absatzprognose, die sich je Kunde konfigurieren lässt, statt Branchenlogik fest zu verdrahten. Entwurf und Engine sind meine Arbeit. Es ist kein Angebot, und es gibt noch keine Zahlen dazu.
Was Nalu anders macht
Der Einstieg ist kein Dashboard, sondern eine Liste fälliger Entscheidungen, sortiert nach erwartetem Schaden. Jeder Eintrag nennt Ereignis, Wahrscheinlichkeit, Wirkung, Frist, Empfehlung und Gegenprobe. Klassische Auswertungen bleiben erhalten, aber als Beleg zum Nachschlagen, nicht als Startseite.
Eine Aussage über die Zukunft besteht aus vier Teilen statt einem: Erwartung, Bandbreite, Wahrscheinlichkeit und Trefferquote. Die letzte ist die unbequeme. Sie sagt, wie oft der angekündigte Bereich zuletzt gehalten hat. Wo die Güte fehlt, verweigert Nalu die feste Zahl und sagt warum.
Woher es kommt
Nalu ist die Verallgemeinerung aus der Plattformarbeit in Projekt A. Was dort fachlich fest verdrahtet ist, Zerlegung, Standortlogik, Branchenbegriffe, ist in Nalu Konfiguration. Jeder Kunde bekäme eine eigene Instanz auf eigener Infrastruktur, keine Daten verlassen sein Haus.
Der Name ist hawaiianisch und heißt Welle. Daten folgen denselben Mustern wie das Meer: Saisonalität, Trend, Rauschen. Die nächste Welle erkennen und vorbereitet sein, das ist die Idee.
Stand
Im Aufbau, neben der Hauptbeschäftigung. Die Entwürfe unten zeigen die Oberfläche mit Beispieldaten, keine echten Kunden und keine echten Zahlen. Was daraus wird, kommt auf diese Seite, sobald es gemessen ist. Vorher behaupte ich nichts.
Sechs Ansichten, gezeichnet
Die Oberfläche, wie sie bei einem erfundenen Getränkegroßhändler aussähe. Jede Ansicht beantwortet eine Frage, die ein klassisches Dashboard nicht stellt. Alle Werte sind Beispieldaten.
Heute
KW 37, Montag, 7. September 2026, Modelllauf 05:12 Uhr
Prognose, nächste 4 Wochen
Nalu erwartet 246.000 Kisten, +9,4 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum, Bandbreite ±21 %. Der Anstieg kommt fast vollständig aus Hitzewelle und Ferienende. Drei Entscheidungen sind fällig, eine davon vor Mittwoch.
Mineralwasser Classic reicht 6 Tage. Der Brunnen liefert in 8.
Die vier Wasserartikel ziehen nächste Woche 14.200 Kisten, in Spitzen 18.900. Der Bestand deckt bis 13.09., der Leergutrücklauf reicht für 70 % der Menge. Die Bestellung müsste heute raus.
KW 38 läuft mit 68 % Wahrscheinlichkeit über die Kommissionierkapazität
Erwartet 61.400 Kisten gegen eine Kapazität von 54.000. Selbst wenn es normal läuft, fehlen 7.400 Kisten. Vorziehen in KW 37 löst es. Dort sind 9.200 Kisten frei, das Lager trägt es.
Hotel Seeblick bestellt seit drei Wochen unter Prognose
Erwartet 320 Kisten je Woche, tatsächlich 190. Deutlich unter dem, was selbst eine schlechte Woche erklärt. Also kein Zufall. Abwanderung 58 % wahrscheinlich in 60 Tagen, Jahreswert 36.000 €.
letzte 30 Tage, im Schnitt 8,1 % daneben, Tendenz leicht zu niedrig
Ab 8 Wochen mit dem Bereich planen, nicht mit der einen Zahl.
118 von 124 Artikeln laufen im Prognosekorridor. Lieferbereitschaft 100 %, keine offenen Alarme.
Prognose-Cockpit
Was kommt, als Bereich, nicht als eine einzige Zahl
Erwarteter Absatz
61.400Kisten
In 8 von 10 Fällen 49.800 bis 74.100
Wahrscheinlichkeit über Plan
42%
Plan 63.000 Kisten, Prognose liegt 2,5 % darunter
Kapazität reicht nicht
68%
in KW 38, Grenze 54.000 KistenVorziehen prüfen
Menge für 95 % Verfügbarkeit
71.300Kisten
So viel deckt die Nachfrage im gewählten Horizont ab.
| Artikel | Reicht bis | Risiko |
|---|---|---|
| Mineralwasser Classic 0,7 l | 13.09. | hoch |
| Leergut Kisten 0,7 l | 15.09. | hoch |
| Apfelschorle 0,5 l | 19.09. | mittel |
| Helles 20 × 0,5 l | 27.09. | gering |
Zerlegung gegenüber Basislinie 55.900 Kisten
Wetter erklärt hier mehr als der Trend. Der Ausblick ist entsprechend empfindlich gegen die 14-Tage-Vorhersage.
Engpass Kommissionierung KW 38
aus Empfehlung 2, angelegt heute 09:41 Uhr, 4 Varianten gerechnet
Empfehlung
Szenario A: 7.400 Kisten in KW 37 vorziehen. Kostet 1.900 € an Lagerfläche und Bindung, senkt das Kapazitätsrisiko von 68 % auf 11 % und vermeidet ein erwartetes Minus von 29.600 €. Die Zusatzschicht wäre sicherer, kostet aber das Fünffache für die letzten 8 Prozentpunkte.
Basis
Nichts tun
68 %
Kapazitätsrisiko
Szenario A
7.400 Kisten vorziehen
11 %
Kapazitätsrisiko
EmpfohlenSzenario B
Zusatzschicht Samstag
3 %
Kapazitätsrisiko
Szenario C
Preis +3 % in KW 38
41 %
Kapazitätsrisiko
| Basis | A: Vorziehen | B: Zusatzschicht | C: Preis +3 % | |
|---|---|---|---|---|
| Kapazitätsrisiko KW 38 | 68 % | 11 % | 3 % | 41 % |
| Erwartete Fehlmenge | 7.400 Kisten | 500 Kisten | 0 Kisten | 2.900 Kisten |
| Direkte Zusatzkosten | – | 1.900 € | 9.600 € | – |
| Entgangener Deckungsbeitrag | 29.600 € | 2.000 € | – | 14.100 € |
| Erwartetes Ergebnis | −29.600 € | −3.900 € | −9.600 € | −14.100 € |
- Deckungsbeitrag 4,00 € je Kiste aus den letzten 90 Tagen.
- Lager fasst 12.000 Kisten, davon 3.400 belegt.
- Preisreaktion: 1 % teurer, 1,6 % weniger Absatz. Beruht auf nur 4 Preisänderungen, schwach belegt.
- Zusatzschicht: 9.600 € nach Tarif, ohne Zuschläge.
Szenario C steht auf der schwächsten Annahme. Die Preisreaktion ist die unsicherste Zahl auf dieser Seite.
Prognosegüte
Was Nalu vorhergesagt hat und was tatsächlich passiert ist
Selbstauskunft
Nalu hat in den letzten 90 Tagen 2.140 Vorhersagen gemacht. 84,2 % davon sind so eingetroffen wie angekündigt. Die Bereiche sind also ehrlich, eher etwas zu vorsichtig. Und Nalu schätzt durchgehend minimal zu niedrig, im Schnitt um 1,1 %.
Bis 4 Wochen hält der Bereich. Darüber weitet Nalu ihn und sagt das dazu.
| Gruppe | Getroffen | Tendenz | Folge |
|---|---|---|---|
| Mineralwasser | 91 % | stabil | disponierbar |
| Softdrinks | 86 % | stabil | disponierbar |
| Bier | 83 % | leicht schlechter | planbar |
| Säfte | 79 % | schlechter | Bereich verbreitert |
| Aktionsware | 64 % | schlecht | keine feste Zahl |
Leicht zu niedrig, seit 6 Wochen gleich. Kein Grund zum Nachjustieren.
- disponierbar
Trefferquote ab 85 %. Der Vorschlag kann direkt übernommen werden. - planbar
Zwischen 75 und 85 %. Mit dem Bereich planen, vor Umsetzung nachrechnen. - keine feste Zahl
Unter 75 %. Nalu nennt nur den Bereich und sagt, warum.
Einkauf
Was die Prognose an Bestellungen auslöst: 12 Vorschläge, 4 heute fällig
Servicegrad
95%
Standard für Vollsortiment
Bestellwert 4 Wochen
148.000€
Erwartete Fehlmenge
1,4%
Kapitalbindung
12Tage
bei 98 %: +17.500 € für 0,5 % Fehlmengebei 90 %: −24.000 € bei 4,1 % Fehlmenge
Reicht bis 13.09., ungünstig nur bis 10.09., Lieferung am 15.09.Auch im guten Fall zwei Tage Lücke. Heute bestellen schließt sie.
Reicht bis 19.09. oder schon 12.09.Bereich doppelt so breit wie sonst. Bei Aktionsware liegt Nalu im Schnitt 19 % daneben.
Reicht bis 27.09., kein eigener Bedarf.Hebt den Sammelauftrag über den Mindestbestellwert.
Reicht bis 02.10., ungünstig bis 25.09.Früher bestellen bindet 3.800 € ohne Nutzen.
Risiken
Was mit welcher Wahrscheinlichkeit schiefgeht und was es kostet
Gesamtexposition
Über die nächsten 12 Wochen liegen 71.200 € erwarteter Schaden auf dem Tisch, verteilt auf 5 Risiken. Zwei davon zusammen machen 86 % aus. Der Rest ist Rauschen und braucht heute keine Aufmerksamkeit.
Das Mineralwasser fühlt sich am dringendsten an, es trifft schon nächste Woche. Nach erwartetem Schaden steht es aber nur auf Platz 3. Hotel Seeblick ist acht Wochen weg und wirkt harmlos, kostet aber das Fünffache.
Genau diese Umsortierung ist der Mehrwert. Nach Dringlichkeit sortiert jede Alarmliste, nach Erwartungswert nur ein Prognosesystem.
Lieferengpass Radler aufgelöst, Getränkemarkt Süd verlängert
68 % · 32.400 €
58 % · 36.000 €
31 % · 11.800 €
22 % · 9.400 €
unbekannt